/Schlagwort:Demokratie leben!

„Unheimliche Heimat“ noch einmal im Kulturhaus Lyz

Über 2000 begeisterte Zuschauer haben bereits die authentischen Schicksale der beiden jüdischen Siegener Mädchen Betty Hochmann und Inge Frank verfolgt. Nun kommt das Stück zum vorerst letzten Mal in ursprünglicher Besetzung auf die Bühne des Kulturhauses Lyz.

Sirenengeheul, Bomber im Anflug. Familie Krämer sitzt im Bunker. Die Tochter hält einen Kuchenteller in den Händen. „Können wir jetzt Geburtstag feiern?“, fragt sie, als Entwarnung gegeben wird. Es geht um ganz normale Siegener Familien, die wirklich hier gelebt haben – vor allem um die Hochmanns und Franks. Deren Alltag ändert sich gerade Stück für Stück, denn sie sind Juden. Die fünfzehnjährige Betty Hochmann will nach Palästina.

Aber ihre Eltern sind dagegen. Auch Inge Frank ist fünfzehn. Zuerst rücken nur ihre Mitschülerinnen von ihr ab, dann darf sie auf einmal gar nicht mehr in die Schule gehen. Doch ihre Familie möchte bleiben. Man hat doch ein immer noch gut laufendes Geschäft. Bis es dann zu spät ist …

Die Insgesamt 25 jungen Akteure von JungesTheaterSiegen erarbeiteten unter der Spielleitung von Lars Dettmer und der Dramaturgie von Peer Ball ein Stück, das niemanden kalt lässt.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums gefördert.
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Karten gibt es in der Bücherkiste in Weidenau oder an der Abendkasse.

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr.

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